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VPD (Dampfdruckdefizit)

VPD steht für Dampfdruckdefizit. Als Kennzahl hilft es, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Beziehung zu setzen, um das Klima im Grow zu optimieren.

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Kategorie: Anbau & Grow

VPD (Vapor Pressure Deficit) ist das Dampfdruckdefizit – eine Kennzahl, die das Verhältnis von Temperatur und Luftfeuchtigkeit beschreibt. Im Cannabisanbau hilft der VPD-Wert, das Raumklima so einzustellen, dass Pflanzen optimal transpirieren, wachsen und gesund bleiben.

Was bedeutet VPD beim Cannabis Grow?

VPD beschreibt die Differenz zwischen dem maximal möglichen Wasserdampfdruck bei einer bestimmten Temperatur und dem tatsächlichen Wasserdampfdruck in der Luft. Je größer das Defizit, desto „trockener" empfindet die Pflanze ihre Umgebung – und desto stärker transpiriert sie.

Ein optimaler VPD sorgt dafür, dass die Pflanze ausreichend Wasser über die Stomata (Blattöffnungen) abgibt, um Nährstoffe effizient aufzunehmen, ohne dabei auszutrocknen.

Welche VPD-Werte sind optimal für Cannabis?

Die idealen VPD-Bereiche hängen von der Wachstumsphase ab:

  • Keimung / Jungpflanzen: ca. 0,4–0,8 kPa
  • Vegetationsphase: ca. 0,8–1,2 kPa
  • Blütephase: ca. 1,0–1,5 kPa

Liegt der VPD zu niedrig, steigt das Risiko für Schimmel und Bud Rot. Ist er zu hoch, trocknen Pflanzen aus und zeigen Stresssymptome.

Wie wird das Dampfdruckdefizit berechnet?

Die Berechnung basiert auf der Magnus-Formel. Man benötigt dafür zwei Messwerte: Lufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit. Daraus ergibt sich der Sättigungsdampfdruck, von dem der aktuelle Dampfdruck abgezogen wird.

In der Praxis erfolgt die Berechnung selten manuell. Klimasensoren und Controller ermitteln den VPD automatisch und visualisieren ihn in Echtzeit.

Warum ist VPD für die Qualität im CSC-Anbau wichtig?

Für Cannabis Social Clubs geht es nicht nur um Ertrag, sondern um gleichbleibende, sichere Qualität. Ein kontrollierter VPD unterstützt:

  • Gleichmäßiges Wachstum über alle Pflanzen hinweg
  • Geringeres Schimmelrisiko durch angepasste Transpiration
  • Bessere Terpentwicklung in der Blütephase
  • Nachvollziehbare Umgebungsbedingungen für die Dokumentation

Wie hilft Sensor-Monitoring beim VPD-Management?

Moderne IoT-Sensoren messen Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontinuierlich und errechnen den VPD in Echtzeit. Mit einer CSC-Software wie Cannanas lassen sich diese Messdaten zentral erfassen, historisch auswerten und mit Alarm-Schwellenwerten versehen – ein wichtiger Baustein für Qualitätssicherung und lückenlose Dokumentation.

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, findet in unserem Blog-Artikel zu VPD eine ausführliche Erklärung mit Praxistipps.

Häufige Fragen zu VPD (Dampfdruckdefizit)