
Klon
Ein Klon ist eine genetisch identische Kopie einer Mutterpflanze, die durch vegetative Vermehrung – also ohne Bestäubung oder Samenbildung – erzeugt wird. Im Cannabis-Anbau werden Klone als Stecklinge von der Mutterpflanze geschnitten und bewurzelt. Sie tragen exakt die gleiche Genetik und liefern reproduzierbare Ergebnisse in Wuchsform, Wirkstoffprofil und Ertrag.
Warum arbeiten Cannabis Social Clubs mit Klonen?
Klone bieten Anbauvereinigungen entscheidende Vorteile gegenüber der Vermehrung über Samen:
- Genetische Konsistenz: Jeder Klon zeigt denselben Phänotyp – gleiches Terpenprofil, gleicher Cannabinoidgehalt
- Kein Geschlechtsrisiko: Klone weiblicher Mutterpflanzen sind immer weiblich
- Planbare Produktion: Blütezeit, Ertrag und Pflegeanforderungen sind bekannt
- Schnellerer Start: Keine Keimung nötig – die Anzucht beginnt direkt nach der Bewurzelung
Wie wird ein Klon hergestellt?
Die Herstellung folgt dem Stecklingsverfahren:
- Auswahl: Gesunder Seitentrieb der Mutterpflanze mit mindestens zwei Blattknoten
- Schnitt: Sauberer 45°-Schnitt mit desinfiziertem Werkzeug
- Bewurzelungshormon: Schnittstelle in Bewurzelungsgel oder -pulver tauchen
- Einsetzen: In angefeuchtetes Substrat oder Steinwollwürfel stecken
- Klima: Hohe Luftfeuchtigkeit (80–90 %) bei 22–25 °C im Propagator
Welche Rolle spielen Klone in der Dokumentation?
Klone sind als Vermehrungsmaterial nach KCanG dokumentationspflichtig. Im Track & Trace-System wird jeder Klon seiner Herkunfts-Mutterpflanze zugeordnet. Das sichert die lückenlose Rückverfolgbarkeit innerhalb der Dokumentationskette – von der Mutterpflanze über den Steckling bis zur fertigen Charge.
Häufige Fragen zu Klon
Ein Klon entsteht durch vegetative Vermehrung: Ein Trieb wird von der Mutterpflanze geschnitten, in ein Wurzelmedium gesetzt und unter hoher Luftfeuchtigkeit bewurzelt.
Klone sind genetisch identisch zur Mutterpflanze und liefern gleichmäßige Eigenschaften bei Wachstum, Ertrag und Wirkstoffprofil – ideal für konsistente Qualität im CSC.