Cannanas bietet viele Funktionen für Cannabis Social Clubs

Kostenstelle

Eine Kostenstelle ordnet Ausgaben bestimmten Bereichen oder Chargen zu, z. B. Grow, Verwaltung oder Abgabe. Sie ermöglicht eine differenzierte Kostenanalyse im CSC.

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Kategorie: Finanzen & Warenwirtschaft

Eine Kostenstelle ist eine buchhalterische Einheit, die Ausgaben einem bestimmten Bereich oder Vorgang zuordnet. In Anbauvereinigungen ermöglicht die Kostenstellenrechnung, den Selbstkostenpreis einzelner Chargen transparent zu berechnen – von Saatgut über Strom bis zur Laboranalyse.

Welche Kostenstellen sind in einem CSC typisch?

Cannabis Social Clubs strukturieren ihre Kosten häufig in folgende Bereiche:

Warum ist die Kostenstellenrechnung für CSCs wichtig?

Das KCanG schreibt vor, dass Cannabis nur zum Selbstkostenpreis weitergegeben werden darf – es gibt kein Gewinnziel. Um diesen Preis korrekt zu ermitteln, müssen alle anfallenden Kosten einer Charge zugeordnet werden. Nur mit sauberer Kostenstellenrechnung lässt sich nachweisen, dass keine Gewinnerzielungsabsicht besteht.

Wie wird der Selbstkostenpreis pro Charge berechnet?

Die Gesamtkosten einer Charge ergeben sich aus den anteiligen Kosten aller beteiligten Kostenstellen, geteilt durch die Erntemenge:

  • Direkte Kosten (Saatgut, Dünger) werden der Charge direkt zugeordnet
  • Gemeinkosten (Miete, Strom, Verwaltung) werden nach einem Schlüssel (z. B. Fläche oder Anbaudauer) verteilt

Das Ergebnis ist der Netto-Grammpreis, auf den noch Umsatzsteuer aufgeschlagen wird.

Wie hilft Software bei der Kostenstellenrechnung?

Cannanas ordnet Ausgaben automatisch den richtigen Kostenstellen zu und berechnet den Selbstkostenpreis pro Charge. So kann jeder Grammpreis transparent gegenüber Mitgliedern und Behörden nachgewiesen werden.

Häufige Fragen zu Kostenstelle